| |
| Kirchen der Region Bergen | | | | | | | | | | | | | | Dankeskirche | 18528 Sehlen Konfession : evangelisch Weblink : k.A.
Bauliche Merkmale: Die neugotische Backsteinkirche wurde 1866 erbaut und liegt auf einer Anhöhe, umgeben von einem Friedhof. Sie misst bis zum First ein Höhe von 12 Metern, die noch um 7 m von dem schlanken, viergeschossigen Westturm mit einfachem Satteldach überragt wird. An das saalartige Schiff schließt sich eine polygonale Apsis an. An Chor und Schiff dominieren die kräftigen Strebepfeiler. Die hochgelegenen, großen Spitzbogenfenster enden in Höhe der Emporen, die sich an drei Seiten um das Schiff ziehen. Architektonisch originell ist der neue Gemeinderaum, der durch Glaswand und Tür 1993/94 vom Kirchenschiff abgetrennt wurde und sich unter der Empore befindet, auf der sich auch die Orgel findet. Die Orgel wurde 1887 von Friedrich. A. Mehmel aus Stralsund erbaut; 1999 erfolgte ihre gründliche Restaurierung durch den Orgelbauer Wolter aus Zudar/Rügen. Die Kanzel stammt wie der erste steinerne Altar aus dem Jahre 1866. Ein neuer, aus Pommerscher Eiche gefertigter Altar wurde 1999 aufgestellt. 2001 erfolgte die Renovierung der Rosette vom Eingangsportal.Jeden 2. Sonntag wird um 9.00 Uhr ein Gottesdienst gehalten.Auch hier finden Sommermusiken statt. | | |

Dankeskirche in Sehlen | | Kirche Landow | 18573 Dreschvitz Konfession : evangelisch Weblink : k.A.
Die Landower Kirche, im Jahre 1333 erstmalig erwähnt, ist vor ca. 30 Jahren baulich aufgegeben worden. Die gesamte Inneneinrichtung, einschliesslich der Holzdecke wurde demontiert und kam z.T. in andere Kirchen bzw. ging z.T. verloren. Dennoch hat die Kirche einen unverwechselbaren morbiden Charme und besonderes Flair in der idyllischen Abgeschiedenheit. Seit 2000 nutzt die Kirchengemeinde die Dorfkirche wieder für Gottesdienste und als `Kultur- und Wegekirche`. Im Jahre 2000 hat die Ev. Kirchengemeinde Samtens den Freundeskreis `Kirche zu Landow` gegründet und veranstaltet seither regelmässig mit grossem Erfolg den `Landower Musiksommer` mit Konzerten, Filmnächten, Theateraufführungen , Kunstausstellungen. Wichtige Partner sind das Theater Vorpommern und die Musikfestspiele Mecklenburg-Vorpommern. Letztere sind seit 1990 regelmässig mit dem traditionellen Kammermusikfest, in Landow zu Gast. Dank des Engagement von Künstlern in den 80-ziger Jahren und sowie des Freundeskreises konnte der Verfall gestoppt werden und 1994 und 2002 grundlegende Sanierungen zur Sicherung der Bausubstanz durchgeführt werden. [noch kein Bild ] | | Kirche Ralswiek | 18528 Ralswiek Konfession : evangelisch Weblink : k.A.
1907 bekamen die Ralswieker eine eigene Holzkapelle, die in Schweden gefertigt und dann im Auftrag des Bauherren des Schlosses, Graf Douglas, hier aufgebaut wurde. Trotz ihrer einfachen Ausstattung ist sie einige Minuten Aufenthalt wert. | | |

Kirche Ralswiek in Ralswiek | | St Bonifatius | 18528 Bergen Konfession : katholisch Weblink : k.A.
seit 1863 als Missionshaus genutzt, wurde dieses Gebaeude zur St Bonifatius Kirche 1904 umgebaut. | | |

St Bonifatius in Bergen | | St Margarethen | 18528 Patzig Konfession : evangelisch Weblink : k.A.
Die St. Margarethenkirche in Patzig, einem nordwestlich von Bergen gelegenen Angerdorf an den Heidebergen ist eine Backsteinkirche, die aus dem 15. Jahrhundert stammt; das wohl älteste Teil ist ein Taufstein, vermutlich vor 1250. Der schönste Schmuck der Kirche ist der geschnitzte Margarethen-Altar aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. Die Orgel wurde vor wenigen Jahren restauriert. [noch kein Bild ] | | St Andreas | 18528 Rappin Konfession : evangelisch Weblink : k.A.
Die St. Andreas Kirche zu Rappin wurde erstmalig im Jahre 1305 erwähnt. Ihre Grundsteinlegung liegt mit großer Sicherheit aber bereits in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Damit ist sie eine der ältesten Dorfkirchen der Insel Rügen.
In der jetzigen Form ist sie um 1400 entstanden. Ursprünglich zierte die Kirche ein hölzerner Glockenturm, der 1626 abstürzte. 1635 wurde der südwestlich der Kirche stehende hölzerne Glockenstuhl errichtet. Der Altaraufsatz stammt aus dem Jahre 1669, die Kanzel 1702 aus Kiefernholz gefertigt. Zu Gottes Ehre erklingt die 1859 von der Firma Knauf aus Gotha erbaute Orgel.
Ältestes Stück in der St. Andreas Kirche ist die mittelalterliche Fünte aus gotländischem Kalkstein. Sie stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts und wartet zur Zeit auf ihre Restaurierung.
Bereits fertiggestellt ist die Restaurierung der Wand- und Deckenmalerei. Hierbei handelt es sich um mittelalterliche Weihkreuze sowie schlichte Rankenmalerei. Chor und Kirchenschiff wurden in den ursprünglichen Farbtönen in den Jahren 1996 bis 1999 restauriert. Eine Besichtigung der Kirchen ist nach vorheriger Absprache möglich. [noch kein Bild ] | | St Marienkirche | 18528 BergenKonfession : evangelisch Weblink : www.kirche-bergen.de Der Bau der Marienkirche wurde um 1180 unter Jaromar I. als romanische Basilika mit Querschiff begonnen. Ursprünglich war sie als Herrschaftskirche (Pfalz) bestimmt, doch der Lehensfürst Jaromar mußte seine Pläne ändern, um die dänischen Lehnsherrn nicht zu reizen. 1193 als Klosterkirche des Nonnenklosters Bergen geweiht, zählt die Kirche zu einem der frühesten Ziegelgebäude unseres Raumes, darüber hinaus ist es das älteste erhaltene Gebäude Rügens. Während der Ostteil romanisch ist, gehören Langschiff und Obergeschoß des Querbaues der Gotik an. Der wertvolle Wandmalerei-Zyklus mit biblischen Motiven entstammt der Romanik. Ein Taufbecken aus dem 14. Jh. und die Barockkanzel von 1776 sind beachtenswerte Ausstattungsstücke. Der Altar stammt aus der Zeit um 1730. Die Kronleuchter stammen aus der Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg. Die große Kirchenglocke ist aus dem Jahre 1445. Seit dem großen Stadtbrand von 1445 ertönt sie über Stadt und Land. Sie ist ca. 60 Ztr. schwer, und hat am Hals in gotischer Minuskelschrift die Inschrift: O, rex glorie, Christ, veni cum pace! deutsch: O Christus, König des Ruhmes, komm mit Frieden! In der Zeit von 1896 bis 1903 erfolgte die letzte große Restaurierung der Kirche. Dabei wurden auch die Wandmalereien restauriert und ergänzt, welche nach der Reformation übermalt worden. Bei der Erneuerung wurde die hölzerne Seitenempore entfernt, die hölzerne Orgelempore wurde durch eine aus Stein ersetzt. Die Kirche ist sehenswerter geworden, hat aber ihre Akustik eingebüßt. Einmalig ist das Zifferblatt der Kirchturmuhr an der Nordseite des Turmes, es hat eine 61-Minuten-Teilung. Von April bis Oktober ist die Kirche von Montag bis Sonnabend von 10-16 Uhr geöffnet. Führungen werden nach vorheriger Vereinbarung angeboten. | | |

St Marienkirche in Bergen | | | | | | Inselregion | | |
| |