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| Kirchen der Region Nordwestrügen | | | | | | | | | | | | | | Kapelle Bessin | 18573 Rambin Konfession : evangelisch Weblink : k.A.
Zur Kirchengemeinde Rambin gehört das kleine Bauerndorf Bessin, mit der wunderschönen kleinen Kapelle `Zum heiligen Kreuz`, ein achteckiger Backsteinbau, den der Stralsunder Bürgermeister Mattthias Darne Ende des 15 Jh. stiftete. Die im 18. Jh. mit Kanzelaltar und Patronatsgestühl barock umgestaltete Kapelle ist mit Hilfe des Fördervereins `Zum heiligen Kreuz` und der Kommune Rambin in den letzten Jahren restauriert worden. Die Kapelle kann in den Sommermonaten täglich besucht werden. [noch kein Bild ] | | Kirche Neuenkirchen | 18569 Neuenkirchen Konfession : evangelisch Weblink : k.A.
Die Kirche zu Neuenkirchen auf der Halbinsel Lebbin im Westteil Rügens entstand in ihrer heutigen Form in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts, geht aber wohl auf einen älteren Bau zurück. Die unteren Wandteile bestehen aus ungewöhnlich großen Findlingen und Feldsteinen. Ansonsten ist die Kirche ein Backsteinbau.
In ihrer ursprünglichen Form besaß die Kirche einen Glockenturm, der allerdings um 1650 einem Sturm zum Opfer fiel und später durch das Glockenhaus an der Westseite der Kirche ersetzt wurde. Seit 1367 erklingt die Glocke in Neuenkirchen und ist damit die älteste auf der Insel Rügen. Im Jahre 1901 wurde sie umgegossen, die Originalinschriften allerdings übernommen. Am heutigen Haupteingang, dem Südportal, befindet sich ein mittelalterliches Weihwasserbecken. Im Inneren zeigt sich dem Besucher eine schlichte, aber schöne Dorfkirche. Die Kanzel aus dem Jahre 1567 entstammt ursprünglich der Marienkirche in Bergen. Durch den Bergener Bürgermeister Cracaeus wurde sie im Jahre 1775 nach Neuenkirchen gestiftet. [noch kein Bild ] | | Kirche Samtens | 18573 Samtens Konfession : evangelisch Weblink : k.A.
Die Kirche stammt aus der ersten Hälfte des 15 Jh. und ist in den achtziger und neunziger Jahren des 20 Jh. saniert und restauriert worden. Besonders sehenswert sind der Taufengel um 1700 (vermutlich Martin Becker Stralsund ) , das sehr feingliedrig gestaltete Triumphkruzifix auf dem Altar (15. Jh.) und die Wandmalerei mit Christopherus und die Epitaphen (Anfang 17. Jh.) Kirchenbesichtigungen sind über den am Ort wohnenden Küster jederzeit möglich. | | |

Kirche Samtens in Samtens | | St Johannes | 18573 Rambin Konfession : evangelisch Weblink : k.A.
Das alte Bauern- und Handwerkerdorf Rambin mit ca. 1.100 Einwohnern gründet sich auf eine alte slawische Siedlung. Der Name Rambin kommt aus dem slawischen und bedeutet `roden, hacken, bebauen`. Mittelpunkt des Dorfes ist die alte St. Johanneskirche, ein gotischer Backsteinbau, der um 1300 erstmalig erwähnt wird. Ältestes Ausstattungsstück ist der grosse Taufstein aus dem 13. Jahrhundert. Das Triumphkreuz und die Schnitzfigur Maria mit dem Kind stammen aus dem Spätmittelalter, eine reich verzierte Empore aus der Renaissancezeit. Um 1700 wurde die Kirche barock umgestaltet, mit einer selten weit und tief geschwungenen Holzdecke sowie Empore, Altar (1738) und Kanzel. Besonders zu erwähnen ist die lebensgrosse barocke Figurenmalerei an der Südwand, die Christus als Pantokrator und die vier Evangelisten darstellen, umgestaltete Figuren einer früheren Fassung der 12 Apostel an Nord- und Südwand. Die Kirche ist in den letzten 10 Jahren saniert (Turm, Dachstuhl) und z.T. restauriert worden, u.a. auch durch tatkräftiges Engagement der Kirchengemeinde; der Tradition des alten Handwerker- und Bauerndorfes entsprechend ist der Innenraum (Decke, Gestühl u.v.a.) unter restauratorischer Begleitung von Einheimischen ausgemalt und instand gesetzt worden. Besichtigungstermine siehe Schaukasten. [noch kein Bild ] | | St Marienkirche | 18569 Waase Konfession : evangelisch Weblink : k.A.
Die St. Margarethenkirche in Patzig, einem nordwestlich von Bergen gelegenen Angerdorf an den Heidebergen ist eine Backsteinkirche, die aus dem 15. Jahrhundert stammt; das wohl älteste Teil ist ein Taufstein, vermutlich vor 1250. Der schönste Schmuck der Kirche ist der geschnitzte Margarethen-Altar aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. Die Orgel wurde vor wenigen Jahren restauriert. [noch kein Bild ] | | St Jacobi | 18569 Gingst Konfession : evangelisch Weblink : k.A.
Die St. Jacobi Kirche in Gingst ist die zweitgrößte auf der Insel Rügen. Um 1300 wurde mit dem Bau des Chores begonnen. Um 1400 ist der Kirchenbau weitergeführt worden. So entstand das dreischiffige Langhaus. Der Kirchturm wurde 50 Jahre später angebaut, brannte aber 1699 durch Blitzeinschlag ab, so dass der heutige Turm nicht der ursprüngliche ist. Schon vier Jahre später wurde die Kirche erneut von einer schweren Katastrophe heimgesucht. Bei einem Orkan stürzte der gerade neu errichtete Kirchturm ein und durchschlug beim Fallen das Kirchendach und die Gewölbe des Mittelschiffes. Daraufhin wurde dann im Hauptschiff eine flache Stuckdecke eingezogen. 1726 vernichtete ein großer Brand die gesamte Inneneinrichtung der Kirche. Dem Engagement des Präpositus Johannes Buschmann und vielen Spendern ist es zu verdanken, dass ab 1729 die Wiederaufbauarbeiten an der Kirche beginnen konnten. Davon zeugt eine Inschrift an der Nordwand der Kirche. So kamen 1730 das Gestühl und die Beichtstühle in die Kirche, 1735 die Taufe, 1743 die Kanzel und 1776 der Altar. Sein Aufbau mit den Skulpturen von Glaube und Hoffnung ist besonders beeindruckend. Im Jahre 1790 erhält die St. Jacobi Kirche in Gingst ihre heutige Orgel. Sie wurde vom Orgelbaumeister Christian Kindt aus Stralsund gebaut und ist bekannt für ihren guten Klang. In den Sommermonaten finden regelmäßig Konzerte statt. [noch kein Bild ] | | St Johannes | 18569 Schaprode Konfession : evangelisch Weblink : k.A.
Bereits wenige Jahrzehnte nach dem Fall der Festung Arkona im Jahr 1168 und der Christianisierung Rügens entwickelte sich Schaprode zu einem kirchlichen Zentrum. Dänische Bischöfe fanden hier Asyl angesichts von Auseinandersetzungen mit dem eigenen Königshaus. Von der am Anfang des 13. Jahrhunderts als romanischer Basilika errichteten Kirche ist der Chorraum mit der Apsis erhalten Um 1500 war Schaprode Wallfahrtsort, an dem eine Marienfigur verehrt wurde. Aus dieser Zeit stammt die Triumphkreuzgruppe. Die barocke Ausstattung (Altar, Kanzel. Taufständer. evangelische Beichtkammer, Patronatsgestühl) erfolgte durch Stralsunder Künstler zu Beginn des 18. Jahrhunderts, als Schaprode eine Blütezeit durch die Segelschiffahrt erlebte, Die besondere Würdigung Johannes Bugenhagens, des Reformators Pommerns, durch ein Bildnis neben Martin Luther an der Kanzel (1723) dürfte einmalig in Norddeutschland sein. | | |

St Johannes in Schaprode | | St Katharinenkirche | 18569 Trent Konfession : evangelisch Weblink : k.A.
Trent, erstmals 1311 erwähnt, liegt an einer Weggabelung einer der drei alten Rügener Landstraßen. Den ältesten Teil des heutigen Gotteshauses bildet der Chorraum aus der Zeit um 1400. Das Langhaus wurde Ende des 15. Jahrhunderts als imposante dreischiffige Halle wohl von der gleichen Bauhütte aufgeführt, die auch an St. Marien Stralsund und an St. Jakob Gingst tätig war. Abgesehen von der Kanzel im Stil der Spätrenaissance überwiegt die einheitliche Barockausstattung (Altar, Taufständer, Beichtstuhl), die 1752-1754 vom Stralsunder Bildhauer Michael Müller geschaffen wurde. Grabplatten und Epitaphien verweisen auf die engen Beziehungen zur Patronatsfamilie von Platen. [noch kein Bild ] | | | | | | Inselregion | | |
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