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| Kirchen der Region Südrügen | | | | | | | | Kirchen, stellenweise 750 Jahre alt, befinden sich auf Suedruegen. | | | | | | Kirche Gustow | 18574 Gustow Konfession : evangelisch Weblink : k.A.
Um 1250 wurde zuerst der Chor der Dorfkirche erbaut, im 15. Jahrhundert dann das Hauptschiff mit dem Gewölbe vollendet. Aus dieser Zeit sind auch noch Ausstattungsstücke vorhanden. Nach einem Brand wurden die oberen Teile im 18. Jahrhundert mit Ziegeln im Barockformat ersetzt. Die meisten Ausstattungsstücke der Kirche stammen auch aus dieser Zeit. In den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts wurden im Chor interessante mittelalterliche Malereien gefunden und restauriert. Erwähnenswert ist auch die Mordwange nordöstlich der Kirche von 1510. Seit 1990 haben umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Friedhofsmauer, am Dach, am Glockenhaus und am Dachreiter stattgefunden, die in den kommenden Jahren fortgesetzt werden sollen. [noch kein Bild ] | | Schlosskirche Putbus | 18581 PutbusKonfession : evangelisch Weblink : www.kirche-putbus.de Bis in das Jahr 1840 war Putbus Teil der Kirchengemeinde Vilmnitz. In diesem Jahr wurden eigene Kirchenbücher angeschafft und ein eigener Kirchhof eingeweiht. Putbus wurde selbständige Kirchengemeinde. Mit der Zeit wuchs auch die Notwendigkeit, ein eigenes Kirchengebäude zu schaffen. Um 1835 besaß Putbus 800 Einwohner, sechzig Jahre später 1.400 Einwohner. Zunächst sollte das Theater zur Kirche umgebaut werden. Da dieser Plan jedoch auf den Widerstand der Einwohner stieß, wurde in den Jahren 1891/92 der Kursalon im Park zur Kirche umgestaltet - die oberen Galerien wurden entfernt und deren Fenster nach innen verlegt, die offenen Arkaden zum Tanzsaal wurden mit Fenstern versehen. Es entstand ein dreischiffiger Kirchenraum. An Stelle des nördlichen Anbaus wurde ein Kirchturm errichtet, der südliche Anbau behielt seine Gestalt. Am Reformationstag 1892 wurde die Kirche geweiht, die Glocken läuteten erstmals am 12. Juli 1893. [noch kein Bild ] | | St Jacobs | 18581 KasnevitzKonfession : evangelisch Weblink : www.kirche-putbus.de Weithin grüßt der schlanke mit einer massiven Spitze aufgeführte Turm der Kasnevitzer St. Jacobs-Kirche. Dieser Turm soll zwei Vorgänger gehabt haben. Nachdem in der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts Chor und Sakristei der Kirche gebaut und wenig später das Langhaus angefügt worden war, muß es noch zur mittelalterlichen Zeit zum Bau eines Kirchturms gekommen sein. Der Chronist erwähnt einen Turm, der angeblich in Ziegeln errichtet und mit Kupfer eingedeckt war. Er soll am 1. Adventssonntag des Jahres 1641 eingestürzt sein. Auffällig am Langhaus der Kirche sind die hohen Spitzbogenfenster. Im Inneren ist die Kirche verputzt und wurde in den Jahren 1990/91 neu ausgemalt. Die Kanzel befand sich ursprünglich direkt auf dem Altar. 1958 wurde sie herabgenommen und an ihrem jetzigen Platz am Triumphbogen angebracht. Neben ihr befindet sich eine Sanduhr, mit der dem Prediger die Länge seiner Predigt angezeigt werden soll. Die Namen der Prediger seit der Reformation sind auf einer Tafel neben der Kanzel notiert. [noch kein Bild ] | | St Laurentius | 18581 ZudarKonfession : evangelisch Weblink : home.t-online.de/home/B.Giesecke/ Bauliche Merkmale: Die, auf einer Halbinsel gelegene, südlichste Kirche Rügens ist eine, in Langhaus und Chor einheitlich durchgebaute, schlichte gotische Kirche mit einem runden Triumphbogen und niedriger Einwölbung. Diese erfolgte baulich etwas später als die Errichtung der Außenmauern Mitte des 14. Jhd., denn sie entspricht nicht ganz dem Fenstersitz. Bereits 1318 wurde die Kirche urkundlich erwähnt. Vor dem Jahre 1370 war die Kirche das Ziel vieler Wallfahrten. Ein wundertätiges Marienbild machte die Kirche zu einem weithin bekannten Pilgerort. Eine Reise nach Zudar hatte in Norddeutschland so viel Wert, wie eine Pilgerfahrt nach Rom. Nachdem ein Pilgerschiff 1372 auf der Reise nach Zudar im Sund kenterte, es kam \\\\\\\"ein wedder und groth storm\\\\\\\", und alle Pilger ertranken, hörten die Wallfahrten auf. Seither glaubten die Leute nicht mehr daran, dass von Zudar Wunderkraft ausginge. Jeden 2. Sonntag wird um 14.00 Uhr ein Gottesdienst gehalten; auch hier finden regelmäßig Sommermusiken statt. [noch kein Bild ] | | St Maria Magdalena | 18581 VilmnitzKonfession : evangelisch Weblink : www.kirche-putbus.de Die Entstehung der Vilmnitzer Kirche ist möglicherweise auf Stoislaw I., einen Bruder des Rügenfürsten Jaromar I., zurückzuführen, der um 1200 lebte. In der ersten urkundlichen Erwähnung von 1249 heißt es, daß die Parochie \\\\\\\"Vylmenytze\\\\\\\" zu den Erbgütern des Borante de Borantenhagen gehöre und schon von seinen Vorfahren gegründet sei.
Der älteste Teil der Vilmnitzer Kirche ist der Ostchor mit der Sakristei, die noch deutliche romanische Elemente aufweisen. Das in der Mitte des 14. Jh. errichtete Langhaus wurde im 15. Jh. erneuert. Wenig später wurde der Turm vollendet. Bereits 1351 wird die Vilmnitzer Kirche als Begräbnisstätte der Familie Putbus erwähnt. In der heute noch zu besichtigenden Gruft unter dem Ostchor stehen ca. 28 Särge, teils aus Metall, teils aus Holz von hervorragender handwerklich-künstlerischer Qualität. Der Stadtgründer Fürst Malte und seine Ehefrau sind die letzten dort Bestatteten (1854 und 1860). Seit 1867 ist das Mausoleum im Putbuser Park die Begräbnisstätte der fürstlichen Familie zu Putbus. Besonders sehenswert von den Ausstellungstücken sind die vier großen Sandsteinepitaphien von 1600 im Altarraum sowie die herrliche Barockkanzel von 1708/09. 1996 wurde die historische Mehmelorgel restauriert. Seit über 25 Jahren finden in den Sommermonaten die wöchentlichen Donnerstag-Abendkonzerte statt. | | |

St Maria Magdalena in Vilmnitz | | St Nikolai | 185t3 Altefaehr Konfession : evangelisch Weblink : k.A.
Das Kirchdorf Altefähr war nachweisbar seit dem 13. Jh. der traditionelle Ankunftsort der Fähren zwischen dem Festland und der Insel Rügen. Erst mit dem Bau des Rügendammes 1936 verlor das Dorf mit der weitgehenden Aufgabe des Fährhafens seine namensgebende,ursprüngliche Bedeutung. Als `Kapelle gegenüber der Stadt Stralsund` (capella opposite civitati Stralsund) findet 1325 erstmals eine Kirche in Altefähr urkundliche Erwähnung. Von diesem Bau sind allerdings keine Reste mehr erhalten. Die heutige Kirche stammt in ihren ältesten Teilen aus der 2. Hälfte des 15 .Jahrhunderts. An den Chor wurde bald das Schiff angebaut und unmittelbar danach kam der Turm hinzu. Dieser wurde 1692 verändert. 1803 stürzte das obere Drittel ein und 1913 erhielt der Turm seine heutige Gestalt. Ausstattung: Aus dem Mittelalter stammen u.a. die Fünte (Anfang 14.Jh.), die Wandmalerei, sowie Fragmente eines mittelalterlichen Schnitzaltares. Im 17. Jh. wurde die hölzerne Renaissancekanzel geschaffen. Mitte des 18. Jh. erfolgte die barocke Umgestaltung des Kirchenraumes. 1737 wurde in das Schiff eine Tonnendecke eingezogen und 1746 entstand in der Werkstatt des Stralsunders Michael Müller der Altar mit seiner architektonischen Gliederung, den Figuren der vier Evangelisten, Christus und zweier Engel, sowie der nach Rubens geschaffenen Gemäldekopie des Hl. Abendmahls. [noch kein Bild ] | | St Petri | 18574 Garz Konfession : evangelisch Weblink : k.A.
Bauliche Merkmale: Die St. Petri-Kirche steht auf einem Hügel am Stadtrand von Garz und wird von einem Friedhof umgeben. Die Erbauung der Kirche erfolgte ab 1350 in mehreren Bauabschnitten. Zwei Westjoche mit der Sakristei bilden den ersten Teil, drei Langhausjoche wurden um 1397 angefügt. 100 Jahre nach Baubeginn kamen der Turm und zwei Chorjoche nach Osten hinzu.
Inventar: Der Taufstein ist aus Granit gemeißelt und mit blattartigen, gerippten Ornamenten verziert. Er wird auf über 700 Jahre geschätzt und soll ein Geschenk Heinrich des Löwen an die Insel Rügen gewesen sein. Der aus verputztem Backstein erbaute Altar stammt aus dem späten Mittelalter; sein Barockaufsatz wurde um 1727/28 in der Stralsunder Werkstatt des Elias Keßler gefertigt. Die Kanzel wurde 1707/8 in der Werkstatt von Hans Broder aus Stralsund gebaut. Der spätbarocke Taufengel wurde Mitte des 18. Jhd. gefertigt. Die Orgel wurde von C.A.Buchholz gebaut. Ihre Umrüstung zu einer pneumatischen Orgel erfolgte 1914 durch B. Grüneberg. Ein schlichter Patronatsstuhl gegenüber der Kanzel blieb in Gedenken an den großen Sohn Rügens, E.-M. Arndt, in seinem ursprünglichen Zustand erhalten. Arndt wurde 1769 geboren, in der St. Petri-Kirche getauft und hier zehnjährig eingesegnet.
In den Sommermonaten werden regelmäßig Konzerte gehalten. [noch kein Bild ] | | St Stephanus | 18574 SwantowKonfession : evangelisch Weblink : www.kirche-swantow.de Der dänische Bischof Absalon von Roskilde soll hier die ersten Christen dieser Gegend getauft haben. Der Platz, auf dem die Kirche steht, ist von ihm geweiht. 1294 wird das erste Mal eine Kirche erwähnt, sie trägt den Namen Sankt Stephanus. Der Baubeginn der heutigen Kirche war 1469. Eine interessante und wechselvolle Geschichte hat dieses Bauwerk. So wurde ein altes Nordportal zugemauert, das Weihwasserbecken, das neben der Tür war, eine aus der Zeit vor der Christianisierung stammende Kornmühle, ist an dieser Stelle heute noch zu sehen. Die barocke Ausstattung wurde im 19. Jahrhundert im Sinn der Neugotik umgestaltet. Ihr jetziges Aussehen verdankt die Kirche einer Restaurierung von 1978, bei der die Ausstattung des Chors bis auf die Kanzel entfernt wurde. Man hat seinerzeit versucht, einen mittelalterlichen Altarraum darzustellen. Der 1995 gegründete `Förderverein Kirche Swantow e.V.` bemüht sich zusammen mit der Kirchengemeinde um die Erhaltung dieses Kleinods. Im Jahr 2003 ist durch diese Initiative und durch viele private Spenden die Restaurierung der von Friedrich Nerlich 1846 für Neuenkirchen/Rügen erbauten und 1892 nach Swantow umgesetzten Orgel möglich gewesen. Im Sommer finden in dieser Kirche einige Konzerte statt. [noch kein Bild ] | | St.Marienkirche | 18574 Poseritz Konfession : evangelisch Weblink : k.A.
Der Baubeginn der St.-Marienkirche lag nach 1300, zunächst wurde das Langhaus errichtet, später, etwa um 1450 wurden der Chor im Osten und der Turm im Westen angefügt. Im 18. Jahrhundert erhielt die Kirche eine jener Zeit entsprechende Ausstattung. Der Altar stammt aus dem Jahr 1703 aus der Werkstatt von Jacob Freese, die Kanzel wurde 1753 erbaut. Wie in vielen Rügener Kirchen gibt es auch hier einen Beichtstuhl. Bei einer Innenrestaurierung in den 30ger Jahren des 20. Jahrhunderts wurden die Emporen weitgehend entfernt. Von 1986 bis 1993 konnte die Kirche nicht genutzt werden. 1988 begann eine Grundsanierung, die bis zum Jahr 1993 etwa 1,2 Mio DM gekostet hat. Die Dachstühle und Dächer über dem Hauptschiff und Chor mussten erneuert werden, die Statik der Kirche wurde gesichert, das Mauerwerk saniert. Der Turm wurde durch stählerne Anker in seiner Standfestigkeit gesichert und die Haube mit Eiche neu beschindelt. Die Kirche wartet nun auf eine Innenraumsanierung, die angesichts der Finanzlage der Kirchengemeinde schwer zu bewerkstelligen ist. [noch kein Bild ] | | | | | | Inselregion | | |
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